November 1994

941110

ENERGIE-CHRONIK


Greenpeace lockt mit Arbeitsplätzen beim Ausstieg aus der Kernenergie

Durch den Ausstieg aus der Kernenergie und eine drastische Verringerung der Kohleverstromung könnten in Deutschland bis zum Jahr 2010 insgesamt mehr als 120 000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Dies behauptet die Umweltorganisation Greenpeace aufgrund einer Studie, die das Progress-Institut für Wirtschaftsforschung (PIW) in ihrem Auftrag erarbeitet hat. Außerdem könnten so 85 Milliarden Mark eingespart und die Kohlendioxidemissionen um 43 Prozent verringert werden. Die Studie wurde am 2.11. in Hamburg vorgestellt. Sie setzt einen tiefgreifenden Wandel der Energiewirtschaft voraus, der den verstärkten Einsatz von regenerativen Energien und Erdgas mit der Forcierung stromsparender Techniken in Haushalten und Industrie verbindet (DPA, 2.11.; taz, 3.11.).